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52 | Vierzig zu Eins

Gestern Abend war ich noch im Thalia, in “Panikherz”. Handelt von einem magersüchtigen Rolling-Stone Reporter, der seine Magersucht mit Kokain überkommt und nebenbei ein riesen Lindenberg Fan ist. Der Satz, der für mich definierend war: “Ich stecke mir die elektrische Zahnbürste in den Kopf”. Technisch richtig, der Mund ist Teil des Kopfes, und doch irgendwie unangenehm, diese Formulierung. Aber es ist doch so. Das ist kein Mund mehr. Das ist bloß eine Körperöffnung.

Von Johannes Hassenstein

Essen rein, Finger rein, Kotze raus, Koks rein, Blut raus. Rein. Raus. Das ist dem Worte Mund nicht würdig. Also steckt Benjamin sich die elektrische Zahnbürste halt direkt in den Kopf. Auch ganz lustig: Das “Kürzeste Interview der Welt - Extended Version” mit Benjamin von Stuckrad-Barre und Klaas Heufer-Umlauf (das sind noch richtig schön deutsche Doppelnamenbrummer). Wie lange er für sein Buch gebraucht hätte? 40 Jahre leben, ein Jahr schreiben.

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