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Es war Liebe auf den ersten Blick, diese Geschichte mit mir und diesem Plastikroboter. Er war mein Idol. Die Idealisierung des sammelbaren Plastikspielzeugs. Ich muss in der zweiten Klasse gewesen sein, vielleicht in der Dritten. Zwischen Wrestling-Chips, also Pokerchips mit den Gesichtern von Wrestlern der WWE und Stärkewertung von 1 bis 10, und dem fleißigen Sammeln von Panini Klebebildern zur WM 2006. Nach der Einführung von Spongebob-Chips aber noch vor den mysteriösen Pokemon-Chips, die kaum zu finden waren, woraufhin ein Freund und ich einen Pakt schworen, wann immer wir welche finden würden, alle zu kaufen. Zwei Wochen später fand ich auf einem Flohmarkt über 600 Stück. Verdammt. Es gab Match Attaxx, Sammelkarten mit Fußballern und Sternewertung, und Force Attaxx, Sammelkarten mit Star Warslern und Sternewertung. Erstere ignorierte ich vollends, Letztere sammelten meine kleine Schwester und ich mit Hingabe. Als wir einmal in einem Seebad zum Urlaub waren, gab es dort Force Attaxx am Kiosk und IN JEDER GOTTVERDAMMTEN PACKUNG WAR EIN GLITZI, OH MEIN GOTT WAR DAS EIN GEILER URLAUB VERDAMMT! Und natürlich gab es irgendwie immer Pokemon und Yu-Gi-Oh Karten. Ich hatte mein Deck immer dabei, kann ja sein, dass sich da einer aus der Vierten in den Weg stellt und schreit: “Es ist Zeit für ein D-D-D-Duell!” Dann wäre ich vorbereitet gewesen. Auf jeden Fall tauchten irgendwann zu dieser Zeit im Taschengeldgrabkiosk von Ali, der uns von Kratzeis bis Kippen unser Leben lang schon begleitet, die Gogos auf. Und mit ihnen auch der Alkaline Gogo. Die prägsamste Woche meiner Kindheit begann: