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In der Musik ist die Stille genauso wichtig wie der Ton. Die Minimal Music hat dieses Konzept erforscht, John Cage in vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden es hörbar gemacht. Oh Wonder hat den Minimalismus in die Pop-Musik gebracht. Und das Berliner Produktionstrio KitschKrieg. Die machen ihn jetzt hip. Schon der Projekttitel, KitschKrieg, lässt Rückschlüsse auf definierende Elemente zu. Den Kontrast, wie zwischen Gun`s und Rose`s, so zwischen Kitsch und Krieg. Die Flexibilität, Weite des Feldes, der Streufaktor. Kitsch und Krieg, das sind Wörter, die im Englischen und im Deutschen vorkommen. Und der Kontrast. Zwischen Kitsch und Krieg. Zwischen Trash und Kunst. Zwischen Ton und Stille.

Manche Monate leben sich länger. So wie der Vergangene. Die Musik aus seinem Mixtape kommt aus allen Ecken meines Lebens. Diskhat1 aus dem Saal 2. Die Morgenstimmung von Edvard Grieg aus den Erinnerungen an die Abiparty. Trackbeziehungen zwischen Trettmanns “Billie Holiday” und Billie Holiday`s “Strange Fruit”. Zwischen Princess Nokia`s “Green Line” und Hayiti `s “City Tarif”. Der Tron Soundtrack, tanzbarer Minimaltechno und afrikanischer Jazz (Ebolala). Manche Monate leben sich bunter. So wie der Vergangene.