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YŪREI

das ist japanisch für die bösen Geister und eine Serie verknüpfter Comics und Graffitis eines Hamburger Zeichners

Es hatte mich gestört, dass Geschichten zu Ende sind. Vor zwei Jahren hatte ich angefangen, vor einem wieder aufgehört. Mit dem Comics zeichen. Anfangs nur so eine Idee, nachdem ich Anna Haifisch kennenlernte war ich angefixt. Und jetzt möchte ich Geschichten erzählen, die nicht mehr aufhören. Die nicht limitiert sind. Auf Zeit. Auf Raum. Auf Medium

Yurei, das ist japanisch und heisst "Böser Geist". Die Yurei sind eine Gruppe von Charakteren, die jeweils auf bestimmten Eigenschaften und Charakterzügen basieren. Sie sind körperlos und zeitlos, nicht an eine Geschichte und nicht an eine Zeit gebunden. Geister. Dadurch, dass die selben Charaktäre in Comics, Graffitis und Tattoos auftauchen, entsteht für jeden Yurei eine eigene Geschichte, die sich quer durch meine Arbeit zieht.

Mein Ziel ist es immer gewesen, mehr als bloß Comics zu kreieren und gleichzeitig weniger. Ich will das ästhetische Gefühl, den lyrischen Schock, wie Herta Müller sagt. Ich will eine gewisse Aura, eine unbestimmte Wesensregung. Konkreter Comic. Der nur sich selbst als ästhetisches Objekt dient. Weg von der Sprechblase. Hin zur Erzählung quer durch Medien, die nicht versucht, Gedanken zu vermitteln, sondern freie Gedanken zu erzeuge.

Pink Floyd sagt we dont need no education. Und ich sage I dont need no gallery! Du kannst Comics und Graffitis aus dem YŪREI Projekt überall hier finden: